Geschichte des Katalysators
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Geschichte des Katalysators

Die ersten Versuche, Katalysatoren in der Holzverbrennung einzusetzen, reichen zurück in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts. Der Rohölpreis verdreifachte sich innerhalb nur eines Jahrzehnts, der Preis für Strom verdoppelte sich und der für Gas stieg auf das fast fünffache.

Damals begannen nun viele Häuselbauer umzudenken: weg vom Öl, wieder zurück zum Holz. Holz war und ist überall vorhanden, vielen Menschen stand bzw. steht Holz sogar kostenlos zur Verfügung.

Besonders in den USA entstanden damals viele neue Ofenfabriken, deren Geräte Wirkungsgrade zwischen 50% und 70% lagen; Wirkungsgrade, die mit den damaligen Öl- und Gasheizungen durchaus vergleichbar waren, aber die Verbrennung von Holz war auch mit gravierenden Nachteilen verbunden:
30% Energieverlust im Rauchgas
und starke Luftverschmutzung durch unverbrannte Kohlenwasserstoffe; insbesondere durch abgesperrte Dauerbrandöfen.

Ab den frühen 80er Jahren bot sich schließlich der Katalysator als Lösung der Probleme von Herstellern, Konsumenten und der Umwelt an. Die EPA (US-amerikanische Umweltschutzbehörde) und das DEQ (Department of Environmental Quality) erließen Richtlinien, denen die Hersteller zu folgen hatten und eine neue Ära der Holzverbrennung begann. Firecat® Katalysatoren waren von Anfang an dabei und Firecat® ist heute der am weitesten verbreitete Katalysator im Bereich der Holzverbrennung.

Und was geschah in Europa? Hier tickten und ticken die Uhren anders. Während man in den USA weniger Wert auf eine perfekte primäre Verbrennung legte weil man das entstehende Abgas einfach einem Katalysator zur Reinigung überließ, ging man in Europa den umgekehrten Weg. Nicht hinterher sollten die Schadstoffe entfernt werden, sondern sie erst gar nicht entstehen lassen, war das Motto. Allerdings kann man auf diese Weise nicht, oder nur sehr schwer, die in den USA schon lange vorgeschriebenen Werte erreichen. Erst jetzt beginnt man sich in Europa an die Standards, die in den Staaten seit fast 20 Jahren (!) Gültigkeit haben, heranzutasten – daher wird der Katalysator in Europa auch erst jetzt zum Thema.

Europa und Amerika haben sich also seit rund 30 Jahren auseinanderentwickelt. Öfen sehen hier und dort gänzlich anders aus, sie sind völlig verschieden aufgebaut. In den Staaten kommt vielfach eine Gebläseunterstützung zum Einsatz – in Europa werden Öfen fast ausschließlich mit Naturzug betrieben; und auf die geschmacklichen Vorlieben diesseits und jenseits des großen Teiches möchten wir hier ganz bestimmt nicht eingehen…

Die Folge: der Katalysator mußte erst für den Einsatz in Europa adaptiert werden. Oder anders gesagt: es mußte erst ein Weg gefunden werden, wie der Katalysator in einen europäischen Ofen eingebaut werden kann. GS-components und Applied Ceramics, der Hersteller von Firecat®, haben einen Weg gefunden, entsprechende Patente angemeldet und gemeinsam mit der Fa. Rathgeber die notwendigen Bauteile entwickelt.

Ofenquerschnitt

Beispiel für einen Ofen mit Firecat® Katalysator

Der hier abgebildete Ofen ist sowohl mit einer manuellen als auch mit einer automatischen Bypassklappe ausgerüstet.

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